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XXI. Das Promenadenpferd.
Ich suche nicht den Typus des Promenadenpferdes — den englischen „hack“ — zu beschreiben. Jedermann, Reiter oder Reiterin, hat sein eigenes Modell.
Dieses Modell wählt der Reiter nach seiner Gewohnheit, seinem Temperament, seiner Art zu reiten; mit einem Wort, nach seiner Reitfähigkeit.
Indessen gibt es gemeingültige Eigenschaften, die dem Pferde angeboren sein müssen, welche man ihm weder durch Anzucht, Pflege und Dressur geben, noch ersetzen kann.
Das erste Erfordernis, eine unerlässliche Bedingung, ist Sicherheit auf den Beinen. Es ist unbedingt nötig, dass das Pferd in allen drei Gangarten tadellos geht, d. h. ohne einen Fehltritt zu machen. Deshalb sucht man ein Pferd, welches die Beine frei heraushebt und mit Festigkeit senkrecht wieder niedersetzt. Dasjenige Pferd, welches das Bein nachschleppt und den Erdboden streift, wird an jede Unebenheit desselben, an jeden Stein anstossen und infolgedessen leicht einen Fehltritt machen, welcher einen Sturz zur Folge haben kann.
Auch ein Pferd mit Zehenauftritt, d. h. ein solches, welches im Gang zuerst mit der Hufspitze den Erdboden berührt, wird leicht anstossen. Diesem Fehler begegnet man nur bei dem „Schlepper“. Ein Pferd, welches die Beine hebt, kann eben nicht mit der Hufspitze zuerst auftreten, setzt vielmehr den Huf notwendigerweise mit Festigkeit senkrecht zur Erde.