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von unten nach oben schärfer ausgesprochen und ihr Abschwung energischer ist.[1]
Setzt man ein Pferd, dessen rechtes Sprunggelenk fehlerhaft ist (trockener Spat, verletzte Linie oder Hasenhacke), in den Rechtsgalopp, so wird es sofort mit den Hinterbeinen wechseln, da ihm die von ihm verlangte Kraftäusserung einen Schmerz verursacht. Lässt man aber dasselbe Pferd im Linksgalopp anspringen, so wird es darin verbleiben, ohne auf der Hinterhand zu wechseln. Das rechte Sprunggelenk arbeitet also kräftiger beim Rechtsgalopp, das linke dagegen beim Linksgalopp. Aus diesem Grunde muss also der Reiter stets beide Schenkel kräftig gebrauchen, insbesondere beim zweiten Tempo. Hierdurch wird das unter dem Schwerpunkt befindliche Sprunggelenk zu grösserer Tätigkeit angespornt, das Pferd nach vorwärts getrieben und beim zweiten Tempo verhindert, länger auf dem Boden zu verweilen als beim ersten und dritten Tempo. Gäbe man die Hilfe nicht in dieser Weise, so würde das zweite Tempo ein langsameres und schwerfälligeres sein, als die beiden anderen.
XIX. Volten und halbe Volten im Galopp.
Habe ich es erreicht, dass das Pferd leicht und ohne Anstrengung galoppiert, so lasse ich es grosse Volten ausführen. Es ist tatsächlich günstiger, zu An-
Auch bei den für Damen zugerittenen Pferden, welche meist rechts galoppieren, nutzt sich das rechte Sprunggelenk stets frühzeitiger ab. Die Damen mögen den Linksgalopp nicht, weil derselbe sie bei weitem mehr aus ihrem Sitz bringt. Da dieselben nach links sitzen, so erfolgt das Strecken nicht genau unter ihrem Sitz, weil es vom rechten Sprunggelenk ↩︎