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nach rechts zusammengebogen, d. h. die Kruppe dem Kopf genähert haben. Die Wirkung des rechten Schenkels dagegen bestand darin, der durch falsche Halsbiegung erzeugten schlechten Gewichtsverteilung abzuhelfen.

Wie konnte aber Baucher dieses Verfahren mit seinem Hauptprinzip, beim Wenden den auswendigen Schenkel zu gebrauchen, vereinbaren? (Ausgabe vom Jahre 1846, Seite 189).

Nach diesem System musste man beim Abwenden im Galopp nach rechts den rechten Schenkel stärker wirken lassen, um im Rechtsgalopp zu bleiben und ebenso den linken, um nach rechts zu wenden. Es genügt wohl, auf diesen Widerspruch aufmerksam gemacht zu haben. Jedermann begreift, dass bei einem Pferde, welches gelernt hat, auf den linken Schenkel links zu galoppieren, der Erfolg beim Druck des rechten Schenkels nicht der sein wird, dass es die Wendung nach rechts macht, sondern dass es abchangiert.

Es ist also unnötig, die Mittel zu beschreiben, deren man sich bedienen muss, um das Pferd links galoppieren zu lassen. Selbstverständlich sind es dieselben, welche ich soeben angegeben habe, aber im umgekehrten Sinne. Man muss stets mit dem Rechtsgalopp[1] beginnen und zu diesem Zweck auf der rechten Hand reiten. Ich lasse niemals links anspringen, bevor ich nicht, so oft ich will, und ohne jede Anstrengung einen ganz freien Rechtsgalopp er-


  1. In der Reitkunst ist es Regel, alle Übungen auf der rechten Hand zu beginnen. Im Freien auf gerader Linie galoppiert man gewöhnlich rechts. Die Reiterin galoppiert rechts. Alle diese Gründe sprechen dafür, lieber mit dem Rechtsgalopp zu beginnen. ↩︎

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