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das Maximum an Schnelligkeit bereits vom Start an verlangt werden muss. Wir werden an anderer Stelle sehen, dass dieses beim Galopprennen nicht der Fall ist.

XVIII. Der Galopp.

Der Galopp ist von sämtlichen Gangarten die schwierigste und die komplizierteste. Es gibt nur wenige Reiter, welche es fertig bringen, ihr Pferd im Galopp die Bewegungen genau so, wie sie es haben wollen, ausführen zu lassen.

Ich fange nicht früher mit dem Galopp an, als bis ich völlig Herr über mein Pferd bin. Ich verstehe darunter, dass es sich mir bei allen anderen Bewegungen physisch und wenn ich mich so ausdrücken darf, auch moralisch unterordnet, dass es biegsam ist, gut in der Hand steht und dem Schenkeldruck leicht gehorcht.

Ich warte vor allem so lange, bis der Rücken, die Hanken- und die Sprunggelenke völlig durchlässig sind und bis das Pferd, ohne dabei zu fehlen, den Gesamthilfen gehorcht, um als Reiter sicher zu sein, dass ich nach Belieben über die hierdurch erzielten Kraftäusserungen verfügen kann.

Sind diese Vorbedingungen erfüllt, so weiss ich bestimmt, dass es mir gelingen wird, von vornherein mein Pferd zum Galopp richtig zu versammeln, und dass ich es sofort erreichen werde, dass das Pferd nicht etwa in dem Galopp anspringt, welcher ihm gerade passt, sondern in demjenigen, welchen ich von ihm verlange.

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