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Der Schwung erscheint grösser in Figur 2, weil das Pferd, welches auf zwei Hufschlägen von links nach rechts geht, in jenem Moment aufgenommen ist, in welchem es mit dem rechten Vorderbein seitwärts schreitet, das ist nach der Seite hin, nach welcher es sich fortbewegt. In Figur 1 (Seitengang von rechts nach links) befindet sich dagegen das im nächsten Moment nach links ausschreitende linke Vorderbein noch in der Stütze. Die Vergleichung beider Figuren gestattet, sich genaue Rechenschaft von den Bewegungen der Beine des Pferdes bei der Arbeit auf zwei Hufschlägen abzulegen.

XVII. Der Trab.

Um das Pferd in den Trab zu setzen, muss man zuerst mit der Hand nachgeben und den Schenkeldruck etwas vermehren. Man muss dabei vermeiden, das Pferd mit den Hacken zu stossen, um es nicht zu überraschen; ist das Pferd indessen sehr gelassen, so wird man wohl zuerst die Hacken und dann die Sporen geben können, jedoch erst nach vorausgegangenem Schenkeldruck. Anfangs darf man nur einen kleinen Trab anschlagen und muss besonders darauf halten, dass er regelmässig und taktmässig sei, d. h. dass die Tritte immer gleich lang sind. Wenn das Pferd schon abgebogen und daran gewöhnt ist, den Reiterhilfen zu gehorchen, so wird man leicht dahin gelangen.

Vorzugsweise soll man das Pferd sich möglichst selbst überlassen, um zu erkennen, ob es von Natur richtig trabt. Verlangt man nämlich von Anfang an,

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