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die korrekte Haltung beizubehalten; vermehrt wird dies noch durch den Hang des Reiters, sein Körpergewicht nach der der Marschrichtung des Pferdes entgegengesetzten Seite zu verlegen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit unaufhörlicher Aufmerksamkeit. Bezüglich des Pferdes besteht die grosse Schwierigkeit darin, ihm genug Energie einzuflössen, um seinen Trab zu beschleunigen, ohne es in den Galopp fallen zu lassen. Das ist der Stein des Anstosses in bezug auf den Schwung, und das ist die Probe, ob das Pferd willig auf die Hilfen eingeht.

Die Arbeit auf zwei Hufschlägen, so wie ich sie ausführe, hat nichts gemein mit jener schläfrigen, welche man für gewöhnlich in den Reitbahnen sieht. Ich halte darauf, eine energievolle Arbeit zu fordern und mein Pferd fleissig zu erhalten. Das ist ganz das Gegenteil von dem, was anderswo geschieht. Wenn das Pferd fleissig ist, dann müssen es meine Schenkel schon vorher gewesen sein.

Bei der schläfrigen Arbeit gehorcht das Pferd nur bedingungsweise. Bei der fleissigen Arbeit gehorcht das Pferd aber bedingungslos. Es behält sich nichts vor. Es gibt sich ganz her. Das ist die erste Bedingung guter Reitkunst. Die Figur 1 und 2 der Tafel XX zeigt „Germinal“ (Vollblut vom Flavio aus der Pascale) bei der Arbeit auf zwei Hufschlägen im Schultritt so, wie er photographisch aufgenommen ist.

In der Figur 1 beginnt das Pferd, sich in Haltung zu setzen; es ist schon in dieser Haltung in Figur 2. Man sieht, wie weit entfernt die korrekte Stellung von der Querstellung ist, welche gewisse Stallmeister bei der Arbeit auf zwei Hufschlägen annehmen, und deren Resultat ist, jeden Schwung aufzuhalten.

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