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von einer ununterbrochenen. Ich behaupte nur, dass man es verstehen und in seiner Gewalt haben muss, sein Pferd bei allen Gelegenheiten, in allen Gangarten sich in die Hand stellen zu können, dass man dies aber nur von Zeit zu Zeit und in gewissen Fällen tun darf. Das ist allerdings in schwierigen Momenten durchaus nötig, z. B. wenn man Widersetzlichkeit von seiten des Pferdes zu gewärtigen hat, oder besonders, wenn sich dasselbe aus Müdigkeit, aus Schlaffheit oder aus irgend einem anderen Grunde gehen lässt, anstösst und aus dem Gleichgewicht kommt. Das beizäumende Indiehandstellen stellt unvermeidlich das Gleichgewicht wieder her. Das gerade ist sein grosser Nutzen, seine in jeder Beziehung wohltätige Wirkung.
In dieser Weise können alle Pferde in die Hand gestellt werden, aber nur wenige sind so vollkommen gebaut, dass man sie der „Versammlung“ aussetzen dürfte.
Was versteht man denn eigentlich unter „Versammlung“? Das ist der höchste Grad des Indiehandstellens; das ist das vollkommene Gleichgewicht des Pferdes im Gange, in allen seinen Bewegungen. Das ist die vollkommenste Zusammenstellung eines gut durchgebogenen Pferdes; selbst die Rippen, Rückenwirbel, Hanken und Sprunggelenke sind biegsam; die letzteren treiben das ganze Pferd mit grosser Kraft vorwärts; die gut entbundenen Schultern sind frei und beweglich; der Hals ist hoch aufgerichtet, und das Maul gibt dem Fingerspiel mit Leichtigkeit nach; alle Körperteile des Pferdes treten in Tätigkeit und tragen gleichmässig dazu bei, ein festes, harmonisches und ungezwungenes Ganzes zu bilden. Das Gleichgewicht