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XIV. Das Zurücktreten (Rückwärtsrichten).
Um ein Pferd bei der Arbeit zu Fuss zurücktreten zu lassen, nimmt man ihm gewöhnlich den Kopf so hoch als möglich, indem man es zurückstösst. Das ist ein grosser Fehler.
Ganz das Gegenteil muss man tun. Denn wenn man den Kopf hochnimmt und zu gleicher Zeit das Pferd nach rückwärts stösst, so überlastet man die Hinterhand, welche gerade entlastet werden sollte, um die Rückwärtsbewegung ausführen zu können.
Gerade die Hinterhand soll sich zuerst in Bewegung setzen. Wenn man dieselbe aber überlastet, so können sich die Hinterbeine vom Boden nicht frei machen, und sollte man auch nur kurze Zeit im Zurückstossen verharren, so schraubt man das Pferd dadurch zusammen und zwingt es unwillkürlich, sich zu bäumen.
Zum Zurücktreten muss man im Gegenteil das Gewicht mehr auf die Schultern bringen.
Um das zu erreichen, nehme ich dem Pferde durch kleine Trensenanzüge von oben nach unten[1] den Kopf ein wenig herunter.
Dazu stelle ich mich dem Pferde genau gegenüber, erfasse dann mit jeder Hand einen Trensenzügel in der Nähe des Pferdemaules und drücke es nach rückwärts.
Es ist kaum nötig, besonders darauf hinzuweisen, dass gerade in dieser Stellung das Zurücktreten sehr erleichtert wird; dadurch, dass das Pferd auf der
Das ist die einzige Arbeit, wobei ich die Schultern ein wenig belaste, und wohl gemerkt, nur zum Zurücktreten. ↩︎