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teile des Pferdes geschmeidig zu machen, und auch das sicherste Mittel, den Reiter zu veranlassen, sich seiner beiden Schenkel zu rechter Zeit zu bedienen.

Man gewöhne sich nicht an, sein Pferd immer geradeaus und beständig längs der Wände zu halten, weil die Kruppe da nur nach einer Seite hin ausweichen könnte. Ich selbst arbeite meine Pferde oft einen Meter von der Wand entfernt haltend; in einer grossen Reitbahn gar zwei Meter.

Beachten wir ausserdem noch, dass das Pferd während der ganzen Dressurzeit versucht, sich so wenig wie möglich auf gerader Linie zu halten. Es fühlt sehr gut, dass es sich der Versammlung entziehen kann, wenn es ihm gelingt, seine Hinterhand schief zu stellen. Aber die Versammlung beruht gerade darauf, die Hinterhand unter den Mittelpunkt der Pferdeachse zu schieben.

Die Arbeit auf der 8-Linie in allen drei Gangarten, und einen Meter von der Wand entfernt, ist am meisten geeignet, das Pferd wendig zu machen. Dazu muss man dies aber mit der grössten Genauigkeit ausführen: leichte Stellung von Kopf und Hals nach innen, kräftigen äusseren Schenkel, aber Gegenhalten des inneren. Indem man das Pferd schon im Schritt daran gewöhnt, mit Leichtigkeit die Diagonale zu wechseln, bereitet man es auf diese Weise vorteilhaft auf das Angaloppieren und auf das Beinwechseln vor. In der Mitte der Bahn angekommen, macht man zwei bis drei Tritte seitwärts und reitet dann mit derjenigen Stellung weiter, welche durch die neu anzunehmende Diagonale vorgezeichnet ist. Man muss recht achtgeben; besonders im Galopp, sein Pferd geradeaus zu halten; denn bei dieser Arbeit, welche Genauigkeit erfordert, hat das Pferd immer die Neigung, das Hin-

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