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wendet, wenn man auf die lange Seite kommt. (Tafel XII, Figur 3.[1])

Um die zweite Art, den „Umgekehrten Handwechsel“ (Changement de main renversée) auszuführen, wendet man, wie bei der vorausgehenden Art, aus einer Ecke der Bahn ab, immer, wenn man auf die lange Seite kommt, kehrt aber, in der Mitte der halben Bahn angekommen, vermittelst eines halben Kreises nach der Wand der langen Seite, welche man verlassen hatte, zurück und geht nun auf die linke Hand, wenn man auf der rechten war, und umgekehrt. (Tafel XIII, Figur 2.)

Der „Konter-Handwechsel“ ist der verwickeltste. Sobald man auf die lange Seite kommt, wendet man, nun auf zwei Hufschlägen reitend, ab und kehrt, in der Mitte der Bahn angekommen, immer weiter auf zwei Hufschlägen nach dem anderen Ende der langen Seite, von welcher man ausging, zurück.

Im Galopp erfordert diese Bewegung zwei Beinwechsel: den ersten in der Mitte der Bahn, den zweiten an der Wand. Wenn der Reiter auf der rechten Hand ist, wie in Figur 3 der Tafel XIII, fängt er mit dem Rechtsgalopp an, inmitten der Bahn angekommen, wechselt er das Bein und geht im Linksgalopp bis zur Wand, wo er wieder auf das rechte Bein zurückwechselt. Man beachte, dass beim „Konter-Handwechsel“ ein Übergehen auf die andere Hand nicht stattfindet.

Man beschreibe auch Zirkel und Achten inmitten der Bahn: das ist die beste Arbeit, um alle Körper-


  1. Wollte man von der kurzen Seite aus den Handwechsel vornehmen, so würde man zwar die Bahn von einer Ecke zur anderen durchqueren, aber ein Handwechsel würde dadurch nicht erreicht. ↩︎

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