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beigetragen, diese wertvolle Übung, welche ich für die unerlässlichste Bedingung jeder guten Reitkunst halte, in Verruf zu bringen.

Diese heutzutage so häufige fehlerhafte Biegung macht sich anstatt am Genick, am Widerrist geltend. Sie senkt den Hals und bringt das Pferd noch mehr auf die Schultern, verschlimmert also den natürlichen Fehler noch. Die tiefe Kopfstellung veranlasst leicht Unfälle und führt schliesslich zur Überzäumung, indem der Kopf hinter die Senkrechte kommt.

Es lässt sich nicht ableugnen, dass dieser Fehler von Baucher herstammt, welcher während des grössten Teils seiner Berufstätigkeit das Abbiegen am Widerrist verrichtete und dabei den Hals herunterzog.[1]

Gegen Ende seines Lebens hat Baucher diesen Fehler erkannt (siehe die letzte Ausgabe seines Werkes 1874); aber er begnügte sich damit, den Kopf aufzurichten. Biegung in der Aufrichtung machte er jedoch nicht. Was er aber auch tat, und welches auch seine Fehler gewesen sein mögen, er war dennoch ein unvergleichlicher Reitmeister, während andere, welche ihre Pferde fehlerhaft abbiegen, nur dahin gelangen, sie gründlich zu verderben.[2]


  1. Vergleiche Tafel III, Figur 1 — Vorbereitung zum Abbiegen, wie ich es beschrieben habe — mit Figur 8 — Vorbereitung nach Baucher. Letztere habe ich getreu seinem Werke entlehnt. — Es ist beachtenswert, dass das Pferd auf der Tafel III, so wie Baucher es hat zeichnen lassen, mit den Vorderbeinen gegenstemmend wirkt, und dass dadurch das Vorwärtskommen ganz unmöglich ist. Etwas Schlechteres ist gar nicht denkbar! — Vergleiche sodann Tafel IV, Figur 8, die korrekte Biegung mit der fehlerhaften (Figur 1), der leider am häufigsten angewandten. ↩︎

  2. Wer einmal diesen Weg beschritten hat, geht davon ↩︎

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