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So wird es erklärlich, dass viele Leute von der Arbeit gehen und wohlgefällig erklären, ihr Pferd abgebogen zu haben, ohne dass auch nur die geringste Verbesserung darin eingetreten wäre. Das kann aber nicht überraschen; denn nach dem, was wir soeben gesehen haben, ist das Abbiegen eine so überaus schwierige Sache, dass ein ungeschickter Reiter auf ein Pferd, welches er verbessern wollte, oft nachteilig wirken wird. Wenn man sich aber in die Grundsätze und Praxis vertieft, welche in diesem Kapitel dargelegt sind, kann man versichert sein, immer die vorteilhaften Erfolge der Biegung zu erreichen, welche man zu erwarten berechtigt ist.

Um den Mechanismus (das Ineinandergreifen) der Biegungen recht begreiflich zu machen, war ich genötigt, vom stillstehenden Pferde auszugehen. Ich muss aber sagen, dass ich die direkte Biegung im Gegensatz zum allgemeinen Gebrauch immer nur im Gange anfange.

Zu dem Zweck stelle ich mich an die Schulter des Pferdes, treibe es durch einen Zungenschlag an und ziehe es gleichzeitig durch vorherrschenden Trensengebrauch nach vorwärts.[1]

Die Biegung vollzieht sich dann genau in der Weise, wie oben angegeben.

so leicht nicht wieder ab. Haben doch gewisse Schriftsteller glauben machen wollen, man müsse den Hals systematisch herunterbringen. Es gibt gar kein besseres Mittel, ein Pferd zu Grunde zu richten. Ich zeige später auf Tafel V der Merkwürdigkeit halber zwei Figuren aus kürzlich erschienenen Werken, welche die Unterweisung im Herabdrücken des Halses veranschaulichen soll. Das nennt man dem Pferde künstlich beibringen, auf die Nase zu fallen.


  1. Siehe Tafel VI, Figur 1. ↩︎

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