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reitende; sie war zu allen Zeiten in Gebrauch, aber verschieden angewandt und geschätzt. Baucher wies sie ganz zurück. Vor ihm wandte man sie im Übermass an. Was mich betrifft, erachte ich sie für heilsam; wohlverstanden aber, dass sie eine Ermüdung des Pferdes weder bezwecken noch erzielen darf.
Ich füge noch hinzu, dass diese Arbeit gleichmässig gut ist: 1. für das Pferd, um es an den Menschen zu gewöhnen, um wenigstens den Anfang zum Gehorsam zu machen, ohne dabei Widerstand herauszufordern, und 2. für den Lehrer, welcher seine Macht aus der Entfernung fühlen lassen und sich dabei doch ausserhalb der Hufschläge der Vorder- und Hinterbeine halten kann.[1]
Ist dieses erste und sehr wichtige Resultat erzielt, gehe ich zu der Arbeit an der Hand über.
II. Die Arbeit an der Hand.
Das Vorwärtsgehen.
Ich lasse die Longe nun ganz beiseite und halte das Pferd an den Trensenzügeln, welche ich vorher über den Kopf desselben heruntergenommen habe. Die lange Bahnpeitsche ersetze ich durch die kurze Reitpeitsche und bediene mich der Trensenzügel und Reitpeitsche genau in derselben Weise, wie früher der Longe und Bahnpeitsche.
Ich bin kein Anhänger des Kappzaums, ausgenommen für wirklich bösartige Pferde. Ich rate denjenigen, welche sich seiner bedienen, darauf zu achten, dass er leicht und gut gepolstert sei. ↩︎