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„Auf dem Sattel festgeklemmt sein“ heisst noch nicht reiten. Dieser fehlerhafte Sitz verschwindet in dem Masse, wie der Schüler Vertrauen fasst. Man wird richtig verstehen, dass ich von dem Vertrauen sprechen will, welches er aus seiner Sicherheit schöpft; denn es steht fest, dass man sehr tapfer sein kann und einem doch das Vertrauen fehlt, sobald man sich im Sattel befindet.

Man muss für den ersten Unterricht leichte Pferde wählen, eher schmale als breite; besonders, wenn man es mit jungen Leuten oder Männern mit kurzen Beinen zu tun hat. Ein zu grosses Spreizen der Beine könnte ernste Nachteile im Gefolge haben; es ermüdet die Leisten, ohne dem Schüler Nutzen zu bringen, und ich habe Verrenkungen der Hüften erlebt, die nur auf diesen Missbrauch zurückzuführen waren. Später, wenn der Reiter mit diesen gymnastischen Vorübungen vertraut ist, wird es anders sein. Nach und nach wird er ohne physische Schmerzen dahin gelangen, jedes Pferd zu reiten, gleichgültig wie es gebaut ist.

Ich bin nicht der Ansicht, dass Anfänger sich aller vier Zügel bedienen sollen; ein einfacher Trensenzaum, von dessen beiden Zügeln man einen in jeder Hand halten lässt, erscheint mir vorteilhafter. Wenn man von vornherein den Gebrauch eines Zaumes mit vier Zügeln gestattet, liegt die grosse Wahrscheinlichkeit vor, dass der Körper des Reiters den Bewegungen der Hände folgt; denn anfangs sind es nicht nur die Hände allein, sondern auch die Arme, welche der Reiter beinahe unfehlbar bald nach rechts, bald nach links verschieben wird. Mit dem einfachen Zügel ist jedoch dieser Nachteil vermieden, indem jede plötzliche Wirkung sich besser ausgleicht. Man erinnere sich, dass

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