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wären, würde schon eine geringe Bewegung der Hand und Finger genügen, um die nötige Einwirkung hervorzubringen.
Der Reiter soll seinen Körper aufrecht halten, ohne jemals Steifheit hineinzulegen.[1] Niemals darf er das Kreuz hohl machen, wodurch Steifheit hervorgerufen würde, die man immer vermeiden soll. Das Kreuz darf eher leicht nach hinten heraustreten, um seine ganze Geschmeidigkeit zu bewahren. Ich sage, das Kreuz! — nicht die Schulter! — Wohl verstanden. Die Brust muss ohne Zwang gerade gehalten und niemals herausgedrückt werden; die Beckenmuskeln müssen ohne Anspannung sein, das einzige Mittel, um sich behaglich zu fühlen.
Der ganze Oberkörper muss auf dem Gesäss, als seinem einzigen Stützpunkte, ruhen. Die Beine müssen gut ausgestreckt herunterhängen, die Ober-Schenkel flach, die Knie fest anliegen und die Fussspitzen eher etwas nach aussen, als nach innen gedreht sein, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, sich der leicht wirkenden Wade zu bedienen, bevor man den Sporn wirken lässt.
Wenn die Fussspitze zu sehr nach innen gedreht ist, entfernen sich notwendigerweise die Waden und folglich kann man sich der Sporen nur stossweise bedienen.
Die Knie, welche gewissermassen einen festen Stützpunkt bilden, müssen den Unterschenkeln, welche natürlich herunterhängen und nicht fortwährend die Flanken zusammendrücken sollen, eine sehr grosse
Die Geschmeidigkeit sichert ihm völlige Unabhängigkeit der Hülfen. Steifigkeit eines Körperteils hat ein Zusammenziehen der Muskeln des ganzen Körpers zur Folge, und das macht die ganze Reitkunst unmöglich. ↩︎