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stich nicht beachtet oder, wie man sagt, unempfindlich auf den Schenkel bleibt.
Es ist ziemlich schwer, im voraus die Länge der Sporen zu bestimmen. Wenn der Reiter kurze Beine hat, muss der Spornschaft selbst kurz sein, da in diesem Falle seine Hacken sich ohnedies immer in der Nähe der Flanken befindet. Wenn hingegen der Reiter lange Beine hat und folglich die Hacken heraufziehen muss, um die Flanken seines Pferdes zu treffen, muss er lange Spornschäfte tragen, so dass er nicht veranlasst wird, den Schenkel mehr zu verkürzen, als irgend nötig ist.
XIV. Der Sitz des Reiters.
Allgemeine Regel: Jedermann kann gut und fest zu Pferde sitzen. Wenn man mich hingegen fragt: „Kann jedermann ein schöner und eleganter Reiter werden?“ — so antworte ich ohne Zögern: „Nein!“ —
Derjenige Schüler, welcher unter Leitung eines guten Lehrmeisters angefangen, gewissenhaft gearbeitet und sich dem unterworfen hat, einige Monate ohne Bügel zu traben, welchen man ferner heftige, zuweilen schwierige, ohne deswegen gefährliche Pferde hat reiten lassen, wird gezwungenermassen dahin gelangen, gut und fest zu Pferde zu sitzen.
Er wird den Kopf frei und zwanglos tragen, so dass er ihn fortwährend unbehindert nach allen Seiten hin bewegen kann; er wird ihn in gewöhnlichen Gangarten und beim Sprunge hoch tragen, aber in den schnellen Gangarten ein wenig nach vorn neigen, das Kinn leicht angezogen, so dass es sich dem oberen