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beurteilen kann, wann sein Pferd bei der höchsten Leistung angekommen ist, er fortfahren wird, es vorzutreiben, wodurch das Pferd leicht in den Galopp fallen wird.

Allerdings ist diese Beurteilung viel leichter, als die des Flachrennens, bei welchem der Jockey die höchste Leistung seines Pferdes kennen, immer dicht bis an diese herangehen muss, sie aber nicht früher als bis zum gewollten Moment herausgeben darf.

Das Flachrennen setze ich an vierte Stelle, in Berücksichtigung dessen, dass es wirklich schon Kunst ist, sich Talenten wie F. Archer, Watts, Cannon, Webb usw. nur zu nähern. Um ein Flachrennen zu laufen, muss der Jockey überhaupt Gefühl für einen sehr entwickelten Galoppsprung haben. Derjenige Jockey, der nicht sofort den Schnelligkeitsgrad richtig erfasst, den ein Pferd, ohne sich reissend schnell auszupumpen, durchhalten kann, wird über den gewöhnlichen Durchschnitt nicht hinauskommen. Wenn man bedenkt, dass die höchste Leistung eines Rennpferdes beinahe einen Kilometer in der Minute ergibt, so versteht man, wie schwer es ist, in einer oder kaum zwei Sekunden das klare Bewusstsein von der Geschwindigkeit zu erhalten, mit welcher man reitet.

Wenn es sich in einem Rennen einfach darum handelte, dass einer nach dem anderen abliefe, so könnte das der erste beste leisten. Die Schwierigkeit liegt darin, dasjenige Tempo einzuleiten und beizubehalten, welches dem Pferde am meisten zusagt. Wenn man nicht versteht, wo und wie man vorgehen muss, ohne gegen sein Pferd ankämpfen zu müssen, bleibt man immer nur ein mittelmässiges Talent.

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