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lich schätzen, wenn man aus ihm noch ein leidlich gutes Truppenpferd macht.

Auch bezüglich eines anderen Punktes scheint mir Baucher ausserhalb der Wirklichkeit zu stehen, nämlich, wenn er behauptet, alle instinktiven Kräfte des Pferdes einfach zu vernichten und nur durch die vom Reiter übertragenen Kräfte einzuwirken.

Diese Theorie ist so wunderlich und der Natur der Sache so widersprechend, dass ich nicht umhin kann, zu glauben, dass der von Baucher gebrauchte Ausdruck seinen Gedanken schlecht wiedergibt.

Was sind denn eigentlich instinktive Kräfte? Das sind augenscheinlich die natürlichen Kräfte, also die Muskelkräfte!

Wenn diese Kräfte vernichtet sind, was bleibt dann? Was sind ferner die übertragnen Kräfte, von denen Baucher spricht? Woher kommen sie? Man überträgt wohl einen elektrischen Strom oder einen moralischen Eindruck, aber um eine Kraft übertragen zu können, muss man sie doch erst erzeugt haben, und wir wissen doch erstens, dass der Reiter keine Kräfte entwickeln soll, weil er immer weich bleiben muss; zweitens, dass, selbst wenn der Reiter Kraft entwickeln würde, diese im Vergleich mit derjenigen des Pferdes ganz bedeutungslos ist.

Über welche Kraftmittel verfügt denn der Reiter? Er hat nur deren zwei: die Schenkel und die Hände.[1]

Die Schenkel erwecken ohne Zweifel, wenn sie ordentlich gebraucht werden, die ganze Kraft des Pferdes, aber sie bringen keine Kraft hinzu. Sie


  1. Die Schenkel als Kraftmittel zum Schwung, die Hände als Kraftmittel zum Verhalten und zum Angeben der Richtung. ↩︎

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