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zu lassen und liess sie dann aber noch, ohne abzuzäumen, ihre Arbeit in der hohen Schule durchmachen. Hierbei fand ich ohne die geringste Veränderung genau diejenigen Eigenschaften des Maules wieder, welche die Pferde früher gezeigt hatten.
Während des Spazierrittes waren meine Pferde leicht in der Hand, ohne auf die Hinterhand gesetzt zu sein;[1] im Rennen legten sie sich so stark auf die Hand, als ob sie niemals in der hohen Schule dressiert wären; aber in die Reitbahn zurückgebracht und auf die Hinterhand gesetzt, waren sie so leicht am Zügel, als ob sie nie gelaufen wären.
Es ist bemerkenswert, dass die Pferde während des Versuches, über welchen ich soeben berichtet habe, nach und nach in drei durchaus voneinander verschiedenen Gleichgewichtshaltungen sich befunden hatten:
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Auf dem Wege zur Rennbahn waren sie im horizontalen Gleichgewicht, welches man beim Spazierenreiten immer haben müsste. Sie behielten dieses aus dem einfachen Indiehandstellen hervorgegangene Gleichgewicht auch bei.
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Während des Rennens hatten sie das Gewicht auf der Vorhand.
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In der Reitbahn, bei Wiederaufnahme der hohen Schule, nahmen sie ihr Schulgleichgewicht an, d. h. sie waren wieder auf die Hanken gesetzt, mit anderen Worten, sie waren wieder auf der Hinterhand versammelt. Das Gleichgewicht war also dreimal geändert worden. Desgleichen waren die angewandten Hilfen jedesmal ganz verschieden, je nach der Arbeit,
Das ist das gewöhnliche Gleichgewicht, das horizontale. ↩︎