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I. Erklärende Bemerkungen über Baucher.
Baucher ist sicherlich der grösste und geschickteste Reitmeister gewesen, den wir gehabt haben, wenn man nur die hohe Schule der Reitkunst in Betracht zieht.[1]
Er ist es zweifellos nicht, der die hohe Schule erfunden hat, welche vielmehr die Frucht fleissiger
Was mich betrifft, so berufe ich mich stolz auf Baucher. François Caron, mein Lehrer, war sein Schüler. Ich habe Bauchers Methode in allen Teilen gründlich studiert. Ohne Baucher würde ich in der Reitkunst niemals so weit gekommen sein, als ich es bin.
Es würde eine Undankbarkeit meinerseits sein, den Namen Bauchers zu erwähnen, ohne gleichzeitig seinem Rivalen, Viktor Franconi, die gebührende Hochachtung zu bezeigen, von dem ich so viele ausgezeichnete Lehren empfangen habe. Viktor Franconi näherte sich bezüglich seines beherzten Auftretens und seiner Gründlichkeit, als auch bezüglich des Schwunges, den er seinen Pferden zu geben verstand, mehr der vom Grafen d'Aure angewandten Reitkunst. Es gäbe eine lange Liste, wenn man alle diejenigen Meister aufführen wollte, welchen die heutigen Reiter noch etwas schulden. Frankreich kann sich einer bewunderungswürdigen Reihe von Meistern rühmen. Wenn Italien einen Pignatelli anführen kann, England einen Newcastle, Deutschland einen Schweppe, so kann Frankreich Hunderte von berühmten Namen vorführen, unter denen, um nur von den älteren zu sprechen, Reiter hervorleuchten wie Dupaty de Clam, La Guérinière, der Chevalier d'Abzac, der Marquis de Bigne usw. Die hannoversche Schule, die berühmteste der ausländischen Schulen, war direkt der grossen Schule von Versailles nachgebildet. Frankreich ist ohne Widerspruch das klassische Land der Reitkunst. ↩︎