Распознанный текст (OCR Internet Archive), не вычитан. Лицензии

Ich weiss nicht, ob schon andere vor mir einen derartigen Galopp ausgeführt haben. Jedenfalls habe ich ihn von niemand ausführen sehen und in keiner Abhandlung über Reitkunst eine Beschreibung gefunden.

XVII. Passagieren rückwärts.[1]

Dies ist eine Gangart, deren Ausführung mit sehr grossen Schwierigkeiten verknüpft ist; denn es handelt sich darum, nach rückwärts Raum zu gewinnen und dabei doch die wohlabgemessenen Diagonaltritte beizubehalten und ein gleiches Hochheben der hinteren Gliedmassen zu erhalten, wie in den Bewegungen nach vorwärts. Bei allen Rückwärtsbewegungen neigen die Hinterbeine dazu, den Erdboden so wenig als möglich zu verlassen. Wenn man seiner Sache nicht ganz sicher ist, wie man es sein müsste, um derartige Schwierigkeiten vorzunehmen, wirkt man oft, ohne es zu wollen, zu viel von vorn nach hinten ein, wodurch das Gewicht von der Vorhand auf die Hinterhand verlegt wird, welche infolgedessen an Erhebung einbüsst. Um diesen Unzuträglichkeiten vorzubeugen, muss man das Zurücktreten in der Weise, wie ich schon früher angegeben habe, mehr mit dem Gesäss bewirken und nicht mit den Zügeln.

Es wäre ein Irrtum, zu glauben, dass man von der Passage nach vorwärts so ohne weiteres zu der Passage nach rückwärts übergehen könne. Um letztere


  1. Richtiger wäre die Bezeichnung „Piaffieren rückwärts“, tatsächlich ist es auch nur ein langsames Piaffieren nach rückwärts. Der Übersetzer. ↩︎

Читать сплошным текстом