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XIV. Unterschied zwischen Passagieren und Spanischem Trab.
Selbst Leute, die gut reiten, können oft die Passage vom Spanischen Trab nicht unterscheiden.
Bei der Passage sind Kniee und Fesselgelenke gebogen, beim Spanischen Trab sind sie gestreckt.
Je weniger Raum man beim Passagieren gewinnt, desto besser ist es; das Tempo in der Luft prägt sich deutlicher aus und das Pferd scheint sich von unten heraus zu heben.
Im Spanischen Trab dagegen soll man mit jedem Tritt so viel Raum als möglich zu gewinnen suchen, Um glänzend und auffallend zu erscheinen, muss der Gang hoch und gestreckt sein, doch ohne Übereilung; denn bei sehr schnellen Tritten können die Vorderbeine das Schweben nicht genügend zur Geltung bringen.
Es gibt noch einen anderen Trab, den sogenannten „Schwimmtrab“, in welchem das Pferd mit seiner ganzen Schnelligkeit trabt und dabei jedesmal mit den ausschreitenden Beinen ein Tempo in der Luft schwebend verharrt; da der Gang aber sehr schnell gezeigt werden soll, so ergibt sich von selbst, dass das Schweben in der Luft sich hierbei viel weniger hervorhebt, als im Spanischen Trab.
Ich bin übrigens der Meinung, dass dies kein Schulgang ist. Ein Pferd, welches im Trab mit Schulter und Knie schön herauskommt, führt diesen schwimmenden Trab am natürlichsten aus. Ich begnüge mich mit der blossen Erwähnung dieser Trabart.