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und noch weniger mit einem mechanisch abgerichteten Pferde zu tun hat, wovon ich eben gesprochen habe.
Ich füge noch hinzu, dass der Reiter immer ohne Peitsche reiten soll, die Reiterin diese aber nur als Ersatz für den fehlenden rechten Schenkel gebrauchen darf, d. h. auf der rechten Seite und zwar nur dicht hinter den Gurten.
Es ist nicht zweifelhaft, dass die von der neuen Schule anerkannte Methode mit Vorliebe von denjenigen befolgt werden wird, welchen alle Arbeit ein Greuel ist; diese Art Reitkunst ist jedermann zugänglich, wenn sie ihm nur während mehrerer Tage praktisch gezeigt wird; dagegen kann man einem wahrhaften Reitmeister jahrelang bei der Arbeit zusehen und wird doch nur wenig lernen. Ein solcher Reitmeister bedient sich aber auch tatsächlich nur der Hände und Schenkel, und das auch noch mit solcher Geschicklichkeit, mit so geringen Bewegungen, dass das Auge des Beschauers kaum etwas davon wahrnimmt.
Im ganzen dressiert die neue Schule das Pferd vermittels Kunstgriffen. Deshalb kann der erste beste, sobald er im Besitz dieser Kniffe ist, gewisse Erfolge erzielen. Die alte Schule ist im Vergleich zur neuen das, was das Klavier im Vergleich zum Leierkasten ist. Um sich als ein wirkliches Talent auf dem erstgenannten dieser Instrumente zu zeigen, bedarf es langer Studien und grosser Ausdauer, und dennoch kommt nicht jeder, der es wohl möchte, so weit. Hingegen genügt es, um den Leierkasten zu spielen, dass man mässig starke Arme hat, um den Handgriff herumzudrehen. Im ersten Falle kann man durch Übung und Geduld ein Künstler werden, im zweiten macht man nur Lärm, und das ist alles.