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das Pferd dicht davor, mit dem Kopf in die Richtung nach dem Stalle, um die Ungeduld zu reizen.

Ein Mann sitzt auf dem Pferderücken, ein anderer hält das Tier am Kappzaum, ein dritter stellt sich, mit der Bahnpeitsche in der Hand, hinter das Pferd.[1]

Darauf schnallt man um jedes Fesselbein einen Lederriemen, an welchem ein Stück Holz in Eiform befestigt ist. Sobald das Pferd ein Bein bewegt oder vielmehr, sobald es auffusst, schlägt das Holzei auf die Hufkrone und veranlasst das Pferd, sein Bein wieder aufzuheben. Der Mann, welcher auf dem Pferde sitzt, bringt die Sporen in Tätigkeit; der andere, welcher hinten aufgestellt ist, treibt es mit der Peitsche an, während der Mann, welcher den Kappzaum hält und sich vor dem Pferdekopf befindet, das Tier am Vorgehen verhindert, indem er mit dem Kappzaum ruckweise auf das Nasenbein einwirkt. Das so eingekeilte Pferd gibt sehr lebhaft seinen Unwillen zu erkennen, und da beim Niedersetzen eines Beines das Holzei jedesmal auf die Hufkrone schlägt und dadurch das Wiedererheben desselben veranlasst, so entsteht eine Art beschleunigten Piaffierens, was weder anmutig, noch regelmässig ist. Zum Überfluss gewöhnt man das Pferd in dieser Weise noch daran, vor der Stalltüre zu piaffieren, was zweifellos sehr sinnreich ist, aber keine grosse Kunst erfordert. Aber eine Unzulänglichkeit hat sich bei Anwendung dieses Verfahrens


  1. Diese Herren arbeiten nur truppweise. Immer mehrere Henker für ein Opfer. Sie alle sind übrigens so tief davon überzeugt, dass man sich dabei nicht anders benehmen könne, dass sie glauben, man wolle sich über sie lustig machen, wenn man ihnen sagt, ein Bereiter müsse sich auf sein Pferd setzen und es ohne fremde Hilfe dressieren. Das erscheint ihnen geradezu unmöglich. ↩︎

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