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es kann uns also nur noch passiven Widerstand entgegensetzen und das ist der schrecklichste von allen. Man könnte das Pferd totschlagen, es würde nicht zucken, weil man seine Kräfte überanstrengt hat. Liesse man dennoch nicht nach, so würde man das Pferd für immer verderben.
Man muss von dem kleinsten Zugeständnis Vorteil ziehen und besonders vermeiden, das strenge Zuchtmittel noch länger anzuwenden, wenn das Pferd wieder vorwärts geht; sonst weiss das Pferd nicht mehr, in welchem Moment es gut oder schlecht gehandelt hat; erhielt es doch, gleichgültig, ob es vorwärts ging oder zurückkroch, unaufhörlich seine Prügel.
Ich empfehle also dem Reiter und lege ihm dies ganz besonders ans Herz, niemals und auch dann nicht seine Kaltblütigkeit zu verlieren, wenn seine Kraft zu Ende geht.
Ich habe ein sehr schönes, schwarzes Vollblutpferd, „Negro“, besessen, welches ich vier oder fünf Jahre hindurch vor der Öffentlichkeit geritten habe. Niemals hat mich dieses Pferd mit einer Arbeit im Stich gelassen, und doch war es launisch, schrie und harnte, wenn man den Sporn gebrauchte. Als ich seine Dressur anfing, begann es sofort zurückzukriechen, sobald es die Annäherung meiner Schenkel fühlte. Während der Dauer von zwei Monaten hat es nicht aufgehört, unter mir zurückzukriechen, wohl zwanzig Minuten lang täglich. Ich war in Verzweiflung. Alle Reiter meinten, ich würde es niemals zum Vorwärtsgehen bringen, und dennoch hat es schliesslich nachgeben müssen, es ist sogar ein ausgezeichnetes Damenpferd geworden und ist nie wieder in seine üble