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fierens wiederholt, versteht das Pferd in dieser so weit vorgeschrittenen Dressurperiode sehr schnell, was man von ihm verlangt. Sobald es also die beiden ersten Piaff-Tritte gut ausführt, ohne dabei die Absicht zu zeigen, unseren Spornattacken auszuweichen, kann man dem Pferde deren vier, dann sechs Tritte usw. abverlangen, und fortfahren, deren Zahl so lange zu vermehren, bis man imstande ist, es leicht in dieser Gangart zu erhalten. Man treibe das aber nicht zu weit!

Man muss natürlich aufhören und das Pferd nach vorwärts in die Hand treiben, sobald man fühlt, dass es sich uns entziehen möchte; sei es, dass das Pferd die Hinterhand verwirft, sei es, dass es zum Steigen ansetzt oder sei es schliesslich, was noch schlimmer ist, dass es zurückkriecht.

Im ersten Falle muss man dem Pferde einen kräftigen Spornstich versetzen, den man ihm von derjenigen Seite gibt, nach welcher es sich wirft. Das ist ein Strafmittel.

Wenn das Pferd zum Steigen ansetzt, ist man gezwungen, mit der Hand nachzugeben, um einen Unfall zu verhindern; aber die Sporen müssen bereit liegen bleiben.[1] (Siehe Tafel XXXII.) Sie müssen sogar vermehrt wirken, vermittels vieler kleiner Stiche, bis das Pferd ruhig in der Hand bleibt.[2]

Es bleibt noch das Zurückkriechen zu besprechen, was schwerer und nicht ohne Gefahr zu bekämpfen ist.

Wenn das Pferd schon auf leichte Spornhilfen hin lebhaft zurückkriecht, muss man überall nachgeben


  1. Ohne das würde das Pferd alle Augenblicke steigen. ↩︎

  2. Dann hat es sich hergegeben und hat sich in Wirklichkeit unterworfen. ↩︎

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