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passagierend ausführen; es aber richtig zu machen ist schwierig.[1]

Es gibt noch eine andere Art Passage, die „künstliche“ genannt, welche folgerichtig nur aus dem Spanischen Schritt hervorgehen kann. Das ist eine Passage ohne Versammlung und deshalb der angewandten Reitkunst zuwider. Ich habe diese Art in meiner Jugend wohl unternommen, als ich noch nicht genug Takt besass, um zu der natürlichen Passage zu gelangen. Heutigen Tages lehre ich sie nie.[2]

Das „Piaffieren“ ist nichts anderes, als die natürliche Passage auf der Stelle ausgeführt. Es gibt


  1. Siehe die Abbildungen der Tafel XXVIII, Figur 1: „Markir“ in der Passage auf zwei Hufschlägen von links nach rechts. Diagonale links in der Luft. Die Stellung zeigt diejenige auf zwei Hufschlägen. Die Tätigkeit der Beine ist die der Passage.

    Tafel XXVIII, Figur 2: wieder „Markir“ in der Passage auf zwei Hufschlägen, von rechts nach links. Rechte Diagonale in der Luft. Hier in diesem Moment ist die Bewegung auf zwei Hufschlägen besonders erkennbar. Das linke Hinterbein, welches wenig Terrain gewinnt, erhält sich in der Schwebe. Das rechte Vorderbein lässt, nachdem es erhoben ist, wie das linke in Figur 1, seine Bewegung von links nach rechts erkennen und entfernt sich vom linken Vorderbein, um nach rechts hin Terrain zu gewinnen. ↩︎

  2. Ich könnte eine dementsprechende Untersuchung noch bei einer gewissen Anzahl künstlicher Schulgänge anstellen, auf welche ich, wenn es sich nur um ein für mich zu dressierendes Pferd handelt, schon seit recht langer Zeit Verzicht geleistet habe; nicht etwa, weil sie nicht in Übereinstimmung mit den Überlieferungen der höheren Reitkunst zu bringen wären, sondern weil ich sie nicht für kunstvoll genug halte. Dahin rechne ich: den Spanischen Schritt, das Pirouettieren auf drei Beinen, das gewöhnliche Pirouettieren mit Kreuzen der Beine, das Zurücktreten ohne Zügel, der Schaukeltritt der Vor- und Hinterhand. ↩︎

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