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dass man die besonderen Fähigkeiten jedes Pferdes berücksichtigen und sich dadurch nicht entmutigen lassen soll, dass man in dem hier angegebenen Zeitabschnitt kein nennenswertes Resultat erzielt. Gegen diese Mutlosigkeit kämpfe ich besonders an.

So habe ich unter anderen solche Pferde besessen, welche den Spanischen Tritt in acht Tagen erlernten, während es mich drei Monate Arbeit und Anstrengung kostete, ihn anderen beizubringen, obgleich ich mich in beiden Fällen ganz gleichmässig benahm.

Mit einzelnen Pferden, welche leicht und wohlgebaut waren, habe ich zum Beispiel das Wechseln im Galopp fast sofort erreicht, während ich bei der grösseren Mehrzahl, um sie dies ordnungsmässig ausführen zu lassen, sechs Monate brauchte. So ist es mit allem in der Reitkunst.

IX. Renvers-Galopp.[1]

Ich habe die halben Volten im Galopp schon gelegentlich der Besprechung der einfachen Reitkunst behandelt, weil sie schon beim Spazierenreiten und bei dem mehr oder weniger korrekt ausgeführten Galopp auf zwei Hufschlägen nötig werden können, um sich selbst im Galopp zu rangieren. Ich lasse mich jetzt über die Übungen des Galopps in der hohen Schule aus.

Sobald das Pferd die halben Volten im Galopp richtig ausführt, suche ich zu der Renvers-Arbeit mit


  1. Fillis bezeichnet diesen Galopp auf zwei Hufschlägen fälschlich mit „Schulterhereingalopp“ (Epaule en dedans au galop). Siehe Seite 169 und 339. Der Übersetzer. ↩︎

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