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zurichten. Ich bin auf der linken Hand und verlange den ersten Tritt vom rechten Bein. Da ich die Bande zu meiner Rechten habe, bin ich sicher, dass das Pferd nicht die Querstellung annehmen kann, wenn ich unter der Einwirkung meines linken Schenkels das Heben des rechten Beineh verlange; während durch die Einwirkung meines rechten Schenkels die Hinterhand nach links ausfallen würde, wenn ich das Heben des linken Beines verlange.

Ich bringe beide Hände nach links und gebrauche meinen linken Schenkel recht nachdrücklich; später unterstütze ich ihn noch durch den Sporn.

Der rechte Trensenzügel ist straffer als der linke; beide Schenkel liegen fest hinter den Gurten, um ein Zurückkriechen zu verhüten, der linke Schenkel noch fester als der rechte. Die Wirkung der Zügel wird beinahe das ganze Gewicht der Vorhand auf die linke Schulter verlegen. Nun ist es Sache des linken Schenkels, das rechte Vorderbein des Pferdes zum Heben zu veranlassen. Dazu gebe ich dem Pferde mit der ganz tief gehaltenen Peitsche leichte, kleine Schläge auf die rechte Schulter, indem ich dabei fortwährend Hals und Kopf mit dem rechten Trensenzügel aufrichte.

Im Unklaren darüber, was ich denn eigentlich von ihm will, wird das Pferd anfangs immer ungeduldig sein; deshalb darf man nur in sehr gelindem Masse bei diesen Hilfen verharren. Jedoch muss man dieses so lange tun, bis es sein Bein hebt. Sobald das Pferd die geringste Bewegung dazu macht, muss man nachgeben, es streicheln, einmal in der Bahn herumreiten und dann erst wieder anfangen.

Nach kaum acht Tagen schon wird das Pferd

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