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abnützen wird. Ich versichere im Gegenteil, und die Erfahrung gibt mir darin Recht, dass die unter den von mir angeführten Gesichtspunkten vorgenommene Arbeit zur Entwicklung und Kräftigung der Pferde beitragen wird.

Wenn man heutzutage das Truppenpferd mit fünf Jahren einstellt, so verwendet man ein volles Jahr zu seiner Dressur und die Sachverständigen sind die ersten, die zugeben, dass diese Dressur eine höchst unvollkommene ist. Das kommt daher, weil man damit beginnt, die Pferde, so wie sie gerade sind, in Bewegung zu setzen, ohne sie zuvor ins Gleichgewicht gebracht zu haben, aus dem der Schwung in seiner vollen verbessernden und in jeder Beziehung nutzbringenden Wirkung hervorgehen würde. Dieses war der Fehler, welchen Baucher mit Recht der früheren Reitkunst zum Vorwurf machte, und welcher die Pferde durch diese unverständige Bewegung herunterbrachte. Man suchte, so gut es eben ging, das Gleichgewicht herzustellen, indem man die Pferde in der von ihnen selbst gewählten Art der Bewegung vorwärtstrieb. Die von Baucher eingeführte Umwälzung hat darin bestanden, zunächst das Pferd im Gleichgewicht zu befestigen, um in diesem die Bedingungen für eine richtige und nutzbringende Bewegung zu suchen. Der Fehler des grossen Reitkünstlers lag aber nur darin, dass er, als er dieses Gleichgewicht vervollkommnen und verfeinern wollte, es gerade dadurch aufhob, dass er nicht zunächst das Vorwärtsgehen verlangte. Wenn ich in diesem Punkt von seiner Ansicht abweiche, indem ich sage, dass ich meine Pferde im Schwünge arbeite, so habe ich doch nicht wie er, damit begonnen, mein Pferd ins Gleichgewicht setzen

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