Распознанный текст (OCR Internet Archive), не вычитан. Лицензии
morgens, zwei mittags, drei abends. Dieselbe Bewegung an der Hand. Die Pferde täglich fünf Minuten lang an die Longe nehmen, zur Hälfte im Schritt, zur Hälfte im kleinen Trab.
Zweiter Monat.
Die ersten 14 Tage: Täglich acht Liter Hafer. Zwei morgens, drei mittags und drei abends.
Das Bewegen an der Hand wird um eine halbe Stunde verlängert. Allmähliches Zulegen der Arbeit an der Longe und zwar um so viel, dass fünf Minuten lang hintereinander auf jeder Hand getrabt wird. Bevor man auf die andere Hand geht, wird einige Minuten pausiert.
Zweite 14 Tage: Täglich neun Liter Hafer. Drei morgens, drei mittags und drei abends. Dasselbe Bewegen und dieselbe Arbeit an der Longe.
In der Regel gibt man dem Pferde von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr abends drei Mahlzeiten, mithin innerhalb zwölf Stunden, die übrigen zwölf Stunden bekommt es nichts zu fressen. Meiner Ansicht nach ist diese Einteilung schlecht gewählt; das Morgenfutter müsste um fünf Uhr und das Abendfutter um acht Uhr verabfolgt werden.
Dritter Monat.
Die ersten 14 Tage: Täglich zehn Liter Hafer. Drei morgens, drei mittags und vier abends. Für die schwere Kavallerie muss man bis zu zwölf Liter steigern. Dieses Mass muss nun fernerhin innegehalten werden. Dasselbe Bewegen. Gegen Ende der Arbeit an der Longe ist anzustreben, das Trabtempo eine Minute lang auf jeder Hand zu verstärken. Die Pferde fünf Minuten lang auf Decke und einfacher