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ausschliesslich die dreijährigen Pferde.[1] Ich machte dabei die Beobachtung, dass ich bei der Dressur eines Schulpferdes demselben nicht den zehnten Teil der Kraftanstrengung zumutete, welche der Training und die Rennen erfordern. Von dem Prinzip ausgehend, „wer das Höhere leistet, kann auch das Geringere leisten“, kam ich zur Schlussfolgerung, dass ein Pferd, welches mit drei Jahren solchen Anstrengungen gewachsen ist, ebenso leicht und sogar noch bedeutend leichter die Schul-Dressur aushalten könnte.
Heute erscheint mir diese Schlussfolgerung ganz natürlich; wenn sie aber auch damals ebenso natürlich war, so gelangte ich doch zu derselben nur mit der grössten Reserve; eine Folge der Macht überkommener Ansichten.
Jedesmal, wenn ich meine Ansicht Pferdeverständigen, und zwar damaligen Autoritäten, auseinandersetzte, hörten sie mich mit Achselzucken an und hielten mich für verrückt. Seitdem bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass jeder Versuch, etwas Neues einzuführen, viel Aussicht hat, ebenso beurteilt zu werden.
Trotz alledem entschloss ich mich, wenn auch mit grosser Besorgnis, zu einem Versuch, und wählte dazu ein vierjähriges, gut gepflegtes und genährtes Pferd. Ich fand bei demselben ebensoviel Kraft und
Man wird mir ohne Zweifel dagegen einwenden, dass ein sehr grosser Teil im Laufe des Trainings niederbricht. Ich kann darauf antworten, dass sie mit achtzehn Monaten in Training genommen werden, was sehr gefährlich ist. Ausserdem schlage ich auch vor, die Dressur mit dreieinhalb Jahren zu beginnen, und ebenso stehen die Leistungen, welche ich beanspruche, in gar keinem Verhältnis zu denjenigen, welche der Rennbahn-Training erfordert. ↩︎