Распознанный текст (OCR Internet Archive), не вычитан. Лицензии

  1. Die Traber, welche für die Rennbahn besimmt sind;

  2. die Luxus-[1] und Handels-Pferde;

  3. die Remonten.

Die Traber werden mit zwei oder spätestens mit zweieinhalb Jahren in progressive Arbeit genommen und trainiert. Mit drei Jahren sind sie in der Regel ganz entwickelt. Sie sind gut in Form, voller Kraft und können laufen. Die besten und wichtigsten Trabrennen in bezug auf Distanz und Preise sind für die dreijährigen Pferde reserviert. Ein mittleres Rennen von viertausend Metern wird heute im Trab in ungefähr sechs und einer halben Minute zurückgelegt. Häufig ist die Distanz sechstausend Meter. Der Traber, welcher diese Strecke laufen soll, muss schnell und ausdauernd sein. Während der Training-Periode und während des Rennens selbst gibt er das Höchste an Anspannung her, was man nur von einem Pferde verlangen kann.[2]

Das Luxuspferd, welches für den Händler bestimmt ist, der einen ordentlichen Preis bezahlen kann, ist mit drei Jahren beinahe noch ein Fohlen. Seine Figur ist nicht entwickelt, seine Formen sind dürftig und treten kaum genügend hervor. Es ist weichlich,


  1. Zu dieser Kategorie zählen die Pferde, welche als Beschäler in Aussicht genommen werden und die, nachdem sie die gewünschten Eigenschaften in sich nicht vereinigt haben, gelegt und dann dem Pferdehändler übergeben werden. ↩︎

  2. Es ist interessant, bei dieser Gelegenheit zu erwähnen, dass die Halbblutpferde besser und länger als die Vollblutpferde den Anstrengungen auf der Trab-Rennbahn widerstehen, ohne Schaden zu nehmen.

    Die Zahl der Vollblutpferde, welche beim Trab-Rennen oder gar während des Trainings niederbrechen, ist gross; während dies bei den Halbblutpferden selten vorkommt. ↩︎

Читать сплошным текстом