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spielsweise die Halbblutpferde der Normandie an. Dieselben stehen in dem Rufe, dass sie von allen Pferde-Arten, welche in Frankreich gezogen werden, am spätesten ausgewachsen sind, und ganz allgemein besteht die Ansicht, dass sie erst um das sechste Jahr herum fertig sind und sich im Besitz aller nötigen Eigenschaften befinden. Die Normandie bringt Halbblutpferde im Überfluss hervor.

Der Züchter klassifiziert selbstredend die Fohlen zunächst nach ihrer Abstammung, dann aber hauptsächlich auch nach ihrer Form und den Hoffnungen, welche sie erwecken. Bei den anzulernenden Fohlen unterscheidet man somit drei scharf getrennte Haupt-Gruppen:

Rennpferd dem Truppenpferd gegenüber tragen muss, dagegen an. Dieser Unterschied ist allerdings ganz bedeutend. Das Truppenpferd ist aber bereits ein Jahr älter als das Rennpferd. Seine volle Bepackung trägt es nur in Ausnahmefällen und man verlangt von ihm Leistungen, welche eine weit geringere Kraftanstrengung beanspruchen. Geht man bei ihm schrittweise mit der Ausbildung vor, so wie es bei den Rennpferden geschieht, so wird man auch ohne jede Schwierigkeit erreichen, den Rücken zu kräftigen.

Was nun die reinen Theoretiker anbelangt, welche die völlige Umbildung der Knorpel zu Knochen abwarten wollen, ehe sie das Pferd in Arbeit nehmen, so gebe ich ihnen als Antwort den Rat, die Pferde im Alter von fünfeinhalb Jahren zu kaufen, damit sie dann mit sechs Jahren fertig sind. Solche findet man nicht, werden sie sagen. Weshalb nicht? Weil der Händler sie früher an den Mann bringt. Somit stimmt also alle Welt in der Praxis darin überein, dass man die Pferde viel früher in den Gebrauch nimmt: das wollte ich gerade beweisen. Selbstredend empfehle ich, das vierjährige Pferd zu schonen. Die Hauptsache ist aber, festzustellen, dass es in diesem Alter in der Lage ist, angemessenen Dienst zu verrichten, und dass man dieses auch erreichen kann, wenn man nur die Sache richtig anfängt.

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