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XXVIII. Das Truppenpferd.[1]

Ich habe mir die Aufgabe gestellt, in diesem Werk sämtliche Arten des Reitens zu behandeln. Bis jetzt habe ich nur von dem Luxus der Reitkunst, dem Sport, und von der Dressur, welcher man das hierzu bestimmte Pferd unterwerfen muss, gesprochen.

Das Reitpferd dient aber nicht ausschliesslich dem Sport, und die Reitkunst ist nicht nur eine Sache des Luxus. In jetziger Zeit macht das Pferd einen wichtigen Bestandteil der Militärmacht eines Landes aus; das Pferd ist ein Werkzeug, eine Kriegswaffe, welche man mit Verständnis aussuchen, vorbereiten und gebrauchen muss. — Die letzten Kriege haben bewiesen, dass die Kavallerie berufen ist, eine entscheidende Rolle zu spielen. Überall wird mit Macht daran gearbeitet, sie zahlreicher und widerstandsfähiger zu gestalten. Neuerdings erst haben Broschüren, sowie Zeitungsartikel und Zeitschriften darauf hingewiesen, welchen Grad von Aufmerksamkeit man diesem Gegenstände schenken muss.


  1. Im voraus bitte ich, dass man mir die Offenheit und sogar die Lebhaftigkeit meiner Kritik mit Rücksicht auf meine felsenfeste Überzeugung davon, dass sie nur zu begründet ist, verzeihe. Im übrigen glaube ich, dass viele, sogar die meisten Kenner, deren Stellung für das Massgebende ihrer Ansicht bürgt, meine Bemerkungen gern unterschreiben würden, wenn sie nur in der Lage wären, es tun zu dürfen. ↩︎

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