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Dieses Pferd hat nur einen Fehler: es kostet viel Geld. Für einen guten Hunter bezahlt man gern sieben- bis achttausend Franken; besitzt er ganz aussergewöhnliche Vorzüge, so steigt sein Preis bis zu zwölf- und fünfzehntausend Franken.
Dieses ist das einzige Pferd, wiederhole ich nochmals, welches befähigt ist, überall Jagd zu gehen.
Mit Ausnahme von England pflegt man der Ansicht zu sein, dass man für ein Jagdpferd, welches man von vornherein geopfert und das im Hinblick auf die Unglücksfälle, denen es ausgesetzt ist, häufig gewechselt werden muss, nicht viel anlegen darf, d. h. also, dass man sich zum Jagdreiten nur verhältnismässig minderwertiger Pferde bedienen darf. Unter meinen Lesern befindet sich aber wohl nicht einer, welcher nicht aus eigener Erfahrung wüsste, dass er beim Ankauf eines Pferdes weit davon entfernt ist, sicher zu wissen, was er für sein Geld erworben hat. Meiner Ansicht nach ist es ein grober Fehler, bei einem für das Jagdreiten bestimmten Pferde am Einkaufspreis sparen zu wollen. Der durchaus praktische Engländer, welcher den Wert des Geldes wohl zu schätzen weiss, spart gern an seinen Wagenpferden; bei dem Jagdpferd dagegen, welchem er sein Leben anvertraut, und dessen Tüchtigkeit die einzige Garantie leistet, stösst er sich nicht am Preise, indem er dabei von der Ansicht ausgeht, dass er seine eigene Sicherheit nicht zu teuer bezahlen kann.
Häufig hört man die Redensart: „Herr X. hat Glück, alle Pferde schlagen bei ihm ein; Herr Y. wird vom Unglück verfolgt, es gelingt ihm nie, ein gutes Pferd zu bekommen.“ Man darf aber überzeugt sein, dass hierbei der Zufall wirklich keine übermässig grosse