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Jockey zu, was zur Folge hatte, dass sie vor dem ersten Viertel des Rennens bereits ihre grösste Schnelligkeit erreicht hatten. „Little Duc“ war hinten; ohne sich um die anderen zu bekümmern, behielt dessen Jockey während drei Viertel der Bahn das im Training angewöhnte Tempo bei, indem er sich so das Äusserste für den letzten Augenblick aufsparte. Dann mit einem Male spornte er sein Tier zur grösstmöglichsten Schnelligkeit an, überholte die anderen, welche fertig waren, und siegte spielend. „Little Ducs“ Jockey hatte nichts anderes getan, als das System, welches ich als förmliche Regel hingestellt habe, in der Praxis zu verwerten. Mit einem Worte, er hatte verstanden, noch einen Tropfen gegen den Durst zu reservieren, d. h. einen letzten Rest von Energie und Kraft für den Einlauf aufzusparen.
Die grösste Schwierigkeit für den Jockey, welcher in einem Rennen führt, besteht darin, die Schnelligkeit des Laufes zu beurteilen und genau in dem Tempo zu reiten, welches den Fähigkeiten des Pferdes entspricht.[1] Überschreitet er diese Grenze, so pumpt er sein Pferd aus und verliert die Möglichkeit, von demselben den letzten Anlauf zu verlangen. Erreicht er aber diese Grenze nicht, so kommt es daher, weil er ganz gewiss mit aller Macht mit den Zügeln von vorne nach hinten zieht und somit die Nieren und die Sprunggelenke ermüdet; gerade diese sind es aber, welche die Möglichkeit geben, das Rennen im letzten Augenblick zu gewinnen.
Man braucht übrigens bloss zu sehen, was die besten Jockeys machen, sie reissen den Sieg gerade
Eine ausserordentlich schwierige Beurteilung bei einer Schnelligkeit von ungefähr tausend Metern in der Minute. ↩︎