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sie wahr ist. Nicht minder ist sein Sitz vor, während und nach dem Sprunge tadellos. Da gibt es nicht die geringste Erschütterung, alles ist und bleibt weich; es ist mit einem Wort die Vollendung.

Ich höre häufig auf den Rennplätzen die Redensart: „Wenn ein Pferd einmal fallen soll, so ist dies durchaus nicht zu verhindern.“ Man kann sich aber darin irren. Es ist ja klar, dass das Pferd fallen muss, wenn der Fehler begangen und der Sprung mißglückt ist; ich behaupte aber, dass derselbe Fehler nicht unter dem einen Jockey vorkommen wird, welcher unter dem anderen eintritt. Am Sturz des Pferdes kann sehr oft sein Reiter die Schuld tragen. Hier ein Beispiel, dessen ich mich noch entsinne und welches ich deshalb anführe, weil es bezeichnend ist.

In ein und demselben Rennjahr zu Auteuil gewann Hatchet auf „Baudres“ von elf Rennen neun; in den beiden Rennen, welche er verlor, war das Pferd gestürzt. Auf persönlichen Wunsch reitet nun ein anderer Jockey von vorzüglichem Rufe „Baudres“. Von sieben Rennen stürzt das Pferd bei vieren, und verliert die vier Rennen, in denen es gestürzt war. Nun setzt Hatchet sich wieder auf „Baudres“ und gewinnt zehnmal hintereinander, ohne je gestürzt zu sein. Resultat: Von sieben Malen war „Baudres“ viermal unter einem guten Jockey gestürzt; unter dem anderen Jockey, welchen ich für eine grosse Ausnahme-Erscheinung halte, stürzte er unter einundzwanzig Malen nur zweimal. Bemerkenswert ist es, dass dieser Sturz jedesmal an dem Bach vor den Tribünen erfolgte.[1]


  1. Dort befand sich nichts, woran man hängen bleiben konnte. Es bedurfte nur, wie bei jedem anderen Breitsprung, des kräftigsten Abschwungs. Als ich „Baudres“ wenige Meter ↩︎

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