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haben, ganz besonders, wenn sie sich im Rennlauf befinden; anderen wiederum muss man ganz nachgeben, damit sie den nötigen Schwung nehmen können. Nichtsdestoweniger wird man das Pferd, um ganz sicher zu sein, dass es auch springt, versammeln, kräftig zwischen die Schenkel nehmen und die Fühlung mit der Hand behalten müssen; andernfalls könnte es gar zu leicht ausbrechen. Übrigens bemerke ich noch ausdrücklich, dass die Hand in dem Augenblick, in welchem es zum Sprung ansetzt, nachgeben muss.

Tut man letzteres zu früh, so wird das Pferd häufig stutzen oder Kurzkehrt machen; geschieht es dagegen zu spät, so verhindert oder beeinflusst man zum mindesten den Sprung.

Drei Tätigkeiten fallen somit der Hand zu: 1. dem Pferde bis zum Augenblick, in welchem es zum Sprung ansetzt, Anlehnung zu gewähren; 2. während des kurzen Augenblicks, in dem es über das Hindernis setzt, nachzugeben; 3. zurücknehmen mit der Trense[1], um das Pferd in dem Moment leicht in der Hand aufzunehmen, in welchem es landet.

Was die Schenkel des Reiters anbelangt, so müssen dieselben die ganze Zeit über das Pferd unterstützen: 1. vor dem Sprung, um es vorzutreiben und zum Sprung zu bestimmen; 2. während des Sprunges, um ihm dabei zu helfen, die Hinterhand derart vorzubringen, dass es nicht an das Hindernis streift; 3. nach dem Sprung, um die Hinterhand in dem Augenblick, in welchem das Pferd landet und in welchem sie ihrerseits die Vorhand entlasten soll, zu unterstützen. End-


  1. Beim Springen bediene ich mich ausschliesslich der Trense. Ich gebrauche nur die Kandare, um den Galopp zwischen den einzelnen Hindernissen zu regeln. ↩︎

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