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zureiten, und ebenso ist man durch das „Indiehandstellen“ des Pferdes in der Lage, allein zurückbleiben zu können, wenn die anderen fortreiten.

Auf einem feurigen, gut dressierten Pferde geht ein Spazierritt über alle anderen Vergnügungen.[1]

Gibt es wohl etwas Unterhaltenderes, als sein Pferd im Freien zu bearbeiten! — Die Biegungen, die diagonalen Hilfen, die Seitengänge, die Versammlung, das Anspringen im Galopp rechts und links, mit einem Wort, alle feineren Übungen erhalten die Aufmerksamkeit rege und unterbrechen den Spazierritt in angenehmer Weise.

Ausgenommen bei Schnee und Glatteis[2] ist das Reiten immer schön.

Wenn das Wetter kalt ist, bereitet es ein besonderes Vergnügen, auf dem harten Erdboden die energischen Huftritte seines Pferdes widerhallen zu hören, welches durch die prickelnde, kalte Luft angeregt und munter gemacht wird. Wenn es regnet oder nebelt? Wie dieses und der durchweichte Erdboden dem Pferde gut bekommt! Wie es tapfer zutritt, unbekümmert um die Wasser- und Schmutzpfützen; wie es auf seinem Wege sorglos alles mit Kot bespritzt! — Oder wenn der Wind weht? Welch ein Vergnügen, ihn zu fühlen, wie er das Gesicht peitscht, wenn man in langen Sprüngen dahinreitet!


  1. Wenn das Pferd aber hinten ausschlägt, Seitensprünge macht, auf die Hand drückt oder nur auf Spornhilfen vorwärts geht, so findet man bald keinen Geschmack mehr an dieser Art Reiterei. ↩︎

  2. Sobald das Terrain schlüpfrig wird, lasse man die Bügel los, damit man im Fall des Stürzens mit dem Bein nicht etwa unter das Pferd komme. ↩︎

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