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Im abgekürzten, versammelten Galopp, (wozu viel Schenkel, aber nur wenig Zügel gehören, die annehmen und nachgeben), muss das Pferd, ohne viel Terrain zu gewinnen, in Kopf- und Halsaufrichtung beharren.
Das, was man gemeinhin „Canter“ oder Promenadengalopp nennt, ist ein verkürzter Galopp, welcher ein versammelter genannt werden könnte, wenn nur der Reiter durch seine Einwirkung sich dieses Ausdrucks würdig zeigen möchte. In Wirklichkeit sieht man aber fast immer nur einen Galopp, wobei das Pferd hinter dem Zügel und auseinander gelassen ist. Wenn Sie morgens ins Bois de Boulogne gehen, wie viele unglückliche Vollblüter, würdig eines besseren Schicksals, könnten Sie dort passieren sehen, die lang auseinander, mit schleppender Hinterhand, mit tiefem Kopf und Hals, steif und mechanisch dahingaloppieren!
Es zeigt sich uns da so manches Pferd, welches nur noch Galoppbewegungen andeutet und dazu noch einen Menschen auf dem Rücken trägt. Aber dieses unglückselige Gesamtbild hat nichts gemein mit der Reitkunst.
Im Mittelgalopp gibt man dem Pferde etwas mehr Freiheit; und da man dasselbe an die Hand treibt, muss man ihm notwendigerweise auch etwas mehr Haltung geben. Die Versammlung ist jedoch gering. Indessen fahren die energischen Schenkel fort, die Hinterhand mit Kraft unter den Schwerpunkt herbeizuholen.
Im Renngalopp soll sich das Pferd fest auf die Hand stützen und Kopf und Hals ausstrecken.
Von Versammlung ist hierbei natürlich keine Rede mehr, aber die Hinterhand ist deshalb durchaus nicht