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es ohne Umschweife, für den Spazierritt, wie für die hohe Schule stelle ich das Vollblutpferd über alle anderen. Das ist das ausgezeichnetste Pferd für jede Dienstleistung. Hat man übrigens die Gewohnheit angenommen, Vollblutpferde zu reiten, mag man andere Pferde nicht mehr besteigen.

Die Leichtigkeit aller Hebel, die Elastizität der stählernen Federkraft, welche diese Hebel in Tätigkeit setzt, die durch die Dressur noch mehr ausgebildete Biegsamkeit — alles das sind für mich die hervorragenden Eigenschaften des Vollbluts. Horche man

zwischen meiner Versicherung, nur Vollblutpferde in Dressur zu nehmen, und zwischen der Tatsache, dass ich die Dressur des Halbblutpferdes „Markir“ so weit getrieben habe, wie kaum je bei einem Vollblutpferde.

Es ist richtig, dass ich „Markir“ nicht nur seiner schönen Linien wegen gekauft hatte, sondern auch, weil sich bei ihm Mächtigkeit und Geschmeidigkeit zugleich vorfanden, welche mich zum Kauf verlockten. Im Laufe der Dressur hatte ich mich oft selbst gefragt, ob mir dies Pferd wohl alles das leisten werde, was ich von ihm erwartet hatte, und oft habe ich befürchtet, dass sein Können meinen grossen Anforderungen nicht entsprechen würde. Zu meiner grossen Überraschung aber stellte sich keine Enttäuschung heraus, so dass ich mich endlich fragen musste, ob auch wohl die Abstammung des Pferdes, so wie man sie mir überliefert hatte, ganz richtig sei. Um darüber völlige Gewissheit zu haben, schrieb ich an meinen Freund Lenoble du Teil im Gestüt du Pin. Ich teilte ihm mit, dass „Markir“ mir als aus der Thérésine (Vollblutstute) von Weyghton-Merry-legs (Norfolk-Halbblut) herstammend, verkauft worden sei, und bat ihn, darüber Erkundigungen einzuziehen. Wie gross war aber meine Überraschung — und ich kann sagen, meine Freude — als ich folgende Antwort erhielt: Die Vollblutstute Thérésine ist zwar von Merry-legs belegt gewesen, hat aber verworfen; zwei Monate später ist sie von Cyrus gedeckt worden, einem arabischen Vollbluthengste, welcher der Vater von „Markir“ ist. „Markir“ ist also Vollblut. Das Merkwürdige daran ist aber, dass die Praxis dies schon vor allen Nachforschungen ergeben hat.

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