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Neigung entschieden entgegenwirkt. Schliesslich bringt in allen Fällen, was da auch kommen mag, das Vorwärtsreiten den Reiter noch am wenigsten aus dem Sitz. Wenn die arabischen Pferde im allgemeinen leicht und angenehm zu reiten sind, so liegt das daran, dass sie feurig sind. Das arabische Pferd galoppiert hoch und schiebt dabei die Sprunggelenke immer unter den Schwerpunkt.

Habe ich nicht recht, von diesem Gesichtspunkt aus zu behaupten, dass ein Pferd, welches nicht feurig ist, besser eingespannt werden müsste? Man fürchtet im allgemeinen ein feuriges Pferd. Man tut aber unrecht daran, denn dieses allein ist treu und begeht keine Unarten; es ist das einzige, welches wegen seiner beständigen Gehlust furchtlos ist, selbst in der Widersetzlichkeit. Das von Temperament kalte Pferd, welches meistenteils vorgezogen wird, kann weder sicher, noch dreist sein. Jedenfalls wird es, weit entfernt willig vorwärts zu gehen, unausgesetzt zögern und immer bereit sein, hinter den Zügel zu kriechen, was in meinen Augen der schlimmste aller Fehler ist; es denkt nur daran, in den Stall zurückzukehren,[1] und versucht


  1. Übrigens ist die Neigung jedes Pferdes, selbst des feurigsten, darauf gerichtet, noch schneller wieder in den Stall zurückzukommen, als es ihn verlassen hat. Ausnahmen davon gibt es nicht.

    Damit der Reiter sich nicht dem aussetzt, dass er schneller zurückkehrt, als er beabsichtigt, rate ich ihm also, seinen Spazierritt mit einem flotten Tempo zu beginnen, welches das Pferd zum „Sichloslassen“ bestimmt: ein sehr wichtiger Punkt, um später Widersetzlichkeiten, Seitensprüngen, Hintenausschlagen und dgl. aus dem Wege zu gehen. Wenn man ausserdem die Vorsicht gebraucht, den Heimweg mit seinem Pferde in langsamer Gangart zurückzulegen, so gelangt man bald dahin, die Gangart desselben nach Belieben zu bestimmen ↩︎

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