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strebend, wenig um das kümmern, was um es her vorgeht.
Von welcher Rasse es immer sei, wie auch sein Bau beschaffen sein mag, das Pferd ist wie der Mensch: die Charaktereigenschaften bestimmen seinen Wert.
Die Energie und die Herzhaftigkeit machen das Pferd vollkommen. Was nützt die schönste Lokomotive ohne den Dampf, der sie auf den Schienen vortreibt?
Über aller Theorie steht die Tatsache, und Tatsache ist, dass das einzige, für alle Dienstleistungen (für hohe Schule sowohl, wie für das Freie) gleich brauchbare Pferd dasjenige ist, welches vorwärts strebt, und das ist das feurige Pferd.
Natürlich verstehe ich darunter nicht etwa das Pferd, welches andere Gangarten, als die verlangten, annimmt, welches unruhig oder voll Untugenden ist, sich etwa ohne Veranlassung widersetzt oder gar zum Durchgehen neigt.
Ein feuriges Pferd ist einfach ein solches, welches aus sich selbst heraus vorwärts gehen möchte und welches zufolge seines guten Gleichgewichts und aus eigenem, natürlichem Antrieb sich dreist an die Hand stellt. Gutes Gleichgewicht und natürlicher Schwung sind Eigenschaften, die notwendigerweise dem feuerigen Pferde anhaften, weil sie die Bedingungen seines ganzen Wesens sind, sagt das nicht alles? Es gibt keine Reitkunst ohne den Schwung: hier finden Sie diesen Schwung schon fertig vor. „Es ist leichter, vorhandenen Schwung zu verwerten, als ihn hervorzurufen.“ Hier hat man das Pferd, welches uns denselben freiwillig gibt. Das Zurückkriechen hinter dem Zügel ist der Stein des Anstosses aller Reiterei. Nun also haben wir ein Pferd, dessen natürliche Anlage dieser