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einem Ärgernis, welches dann bald Unlust zum Reiten herbeiführt. Es bleibt also dabei, dass die beiden besten Eigenschaften eines Reitpferdes sicherer Auftritt und Dreistigkeit sind.

Um meine Ansicht ganz zu sagen, muss ich noch eine dritte Eigenschaft erwähnen, welche die beiden ersten noch überragt, weil sie diese voraussetzt und weil sie in einem Wort alles das ausdrückt, was man von einem Reitpferde erwarten kann. Diese hervorragendste Eigenschaft für jedes Pferd ist ein feuriges Temperament, d. h. energisch, eifrig, edelmütig und immer gehlustig zu sein.

Ein Pferd, welches unsicher auf den Beinen ist, ist sich dieses Fehlers bewusst; es wird immer zaghaft gehen und nie wagen auszugreifen.

Ein Pferd, welches nicht dreist ist, wird immer gern zum Zurückweichen bereit sein.

Ein gehlustiges Pferd hat Vertrauen zu seinem Auftritt, und wird sich, immer mit Lust vorwärts

muss man alsbald benutzen, um das Pferd bestimmt, aber doch leicht durch abwechselnde Kandaren- und Trensenanzüge in die Hand zu stellen. Ist das Indiehandstellen erreicht, dann füge man noch die seitliche Biegung von Kopf und Hals hinzu und zwar nach der dem Gegenstande des Erschreckens entgegengesetzten Seite. Nun treibe man das Tier immer am Zügel dreist vorwärts; das ist in allen Fällen das Gefahrloseste. Diese Hilfen nehmen die Aufmerksamkeit des schreckhaften Tieres in Anspruch, lenken es von dem Gegenstand seiner Furcht ab und versetzen es in die günstigste Lage, um Heftigkeit und Bestürzung zu vermeiden.

Ich brauche nicht erst zu sagen, dass diese Hilfen zu dem vom Pferde an den Tag gelegten Grade der Unruhe im richtigen Verhältnis stehen müssen. Generalregel ist also: Sobald das Pferd unruhig zu werden scheint, stelle man sich dasselbe vermittelst wirksamen Schenkeldrucks in die Hand, und alsbald wird Beruhigung eintreten.

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