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Galoppsprung in drei völlig gesonderte und auf dem Boden durch die Pferdehufe bezeichnete Momente. In Wirklichkeit gibt es aber noch einen vierten, welcher sozusagen durch nichts gekennzeichnet wird, da er sich in der Luft verzieht. Bei einem rechts galoppierenden Pferde unterscheiden wir folgende Momente. Erstes Tempo: linkes Hinterbein; zweites Tempo: rechtes Hinterbein und linkes Vorderbein; drittes Tempo: rechtes Vorderbein. Das vierte Tempo nun, von welchem ich spreche, ist da zu suchen, wo das rechte Vorderbein den Boden verlässt und bevor das linke Hinterbein niedergesetzt wird. Wie ersichtlich, befindet sich das Pferd in diesem Augenblick in der Luft und zwar zwischen dem dritten Moment eines Galoppsprunges und dem ersten des nachfolgenden.
Der günstigste Zeitpunkt, um den Galoppwechsel zu erreichen, ist demnach dieser vierte Moment, wenn das Pferd in der Luft schwebt.[1]
Das fortgesetzte Wechseln, richtig ausgeführt, bildet so eine wirkliche Gangart. In derselben verfüge ich über eine derartige Schwungkraft, dass ich, ohne mich überheben zu wollen, imstande zu sein glaube, mit jedermann den Wettstreit aufnehmen zu können.
Bei diesem Anlass möge es mir gestattet sein, hier folgenden, an den „Gil Blas“ gerichteten Brief wiederzugeben, dessen Veröffentlichung von der Redaktion verweigert wurde.
Baucher spricht sich über diesen Punkt gar nicht aus. Die Mehrzahl der Schulreiter führt das Wechseln dann aus, wenn das Pferd einen Stützpunkt hat, anstatt diesen Moment da zu suchen, wo ich ihn soeben angegeben habe, wenn das Pferd sich in der Luft befindet. Daher kommt eine unvermeidliche Pause, welche störend auf den Rhythmus des Galopps wirkt und infolgedessen den Galopp selbst beeinträchtigt. Das von mir angegebene Verfahren erhält dagegen den Galopp in seinem vollen Schwung und gestattet während des Wechselns je nach Belieben das Tempo zu verstärken oder zu verkürzen. ↩︎