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so fort. Das ist also ein fortwährendes Anspringen im Galopp, jedesmal aber auf einem anderen Fusse. Ganz allmählich verkürze ich nun die Schrittpausen zwischen jedem einzelnen Anspringen und zwar derart, dass das Pferd z. B. zwischen jedem neuen Anspringen nur fünf Tempos im Schritt macht, hierauf vier, drei, zwei und endlich nur noch eins. Schliesslich gelangt das Pferd dahin, ganz sicher rechts und links abwechselnd anzugaloppieren, wobei nur ein einziges Tempo dazwischenliegt.

So hat z. B. das Pferd, welches rechts angaloppiert ist, Halt gemacht und ist unmittelbar darauf wieder im Linksgalopp angesprungen; es hat also bereits einen Wechsel vollzogen, nur ist die Ausführung desselben durch eine kurze Zwischenpause erleichtert worden. Der wirkliche Galoppwechsel wird aber ohne diese Pause ausgeführt; darum bezeichnet man ihn auch als „der Galoppwechsel in der Luft“ oder „Fliegender Galoppwechsel“.

Sind wir erst so weit gekommen, so ist das Pferd für das Wechseln reif. Es bietet sich mir die Möglichkeit, diese Übung ausführen zu lassen, ohne das Pferd dadurch zu überraschen und aufzuregen.

Während ich auf der rechten Hand reite, setze ich mein Pferd in den Linksgalopp. Es galoppiert also auf dem äusseren Fuss, und es wirken in diesem Augenblick vornehmlich der linke Zügel und der rechte Schenkel. Sobald ich an eine Ecke der Bahn gelange, wechsle ich völlig meine Hilfen und lasse den rechten Zügel und den linken Schenkel wirken; dieser Wechsel in den Hilfen muss sich sehr bestimmt und in völliger Übereinstimmung vollziehen. Soll die Ausführung dieser Bewegung eine tadellose sein, so muss sie ausser-

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