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rechten Fuss zu galoppieren, und umgekehrt. Diese Übung ist absolut notwendig, wenn man erreichen will, dass das Pferd mit Leichtigkeit wechselt, gleichviel auf welchem Hufschlag es gerade galoppiert.

Galoppiert ein Pferd auf dem äusseren Fusse, d. h. also im Kontergalopp, tadellos einmal um die Bahn herum, so muss man es häufig abwechselnd, das eine Mal rechts, das andere Mal links anspringen lassen, wobei man es stets längs der Bande gehen lassen muss.

XX. Der Galoppwechsel.

Sobald ein Pferd mit der gleichen Leichtigkeit rechts oder links galoppiert, muss der Reiter es auch ganz nach Gefallen im Rechts- oder im Links-Galopp anspringen lassen können. Ausserdem muss er aber auch, ohne erst zu parieren, von einem zum anderen Galopp überzugehen verstehen; darin besteht der „Galoppwechsel“ (das Abchangieren). Dies ist keineswegs nur eine Übung der hohen Schule, sondern gehört zur gewöhnlichen Reiterei, und ist etwas, was man täglich gebraucht, nicht nur in der Bahn, sondern auch im Freien, ebensowohl beim Spazierenreiten, als auf der Jagd.

Reitet man z. B. im Linksgalopp, und will nach rechts wenden, so ist es ganz unmöglich, diese Wendung ohne Gefahr zu vollführen. Tatsächlich müsste das linke Vorderbein, welches im Ausgreifen ist, über das rechte treten, es würde dieses aufhalten und an ihm hängen bleiben, wodurch das Pferd zum Stürzen käme. In diesem Falle misst in der Regel der Reiter seinem Pferde die Schuld bei und sagt, es habe einen

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