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kräftig auf das Maul ein, in dem Glauben, dass das Pferd umso mehr an Schnelligkeit gewinnt, je fester er zieht. Dies ist ein grosser Irrtum. Zieht man nämlich die Zügel zu fest an, so verlegt man dadurch das Körpergewicht des Pferdes auf die Hinterhand und ermüdet auf diese Weise Nieren, Kreuz und Sprunggelenke. Um das Pferd flott traben zu lassen, muss man einfach darauf sehen, dass es in der Hand einen wirklichen Stützpunkt findet. Zweifellos trägt der Reier bei einem Flachrennen im Galopp, übrigens auch im Trabe, den Kopf und den Hals seines Pferdes ein wenig, aber er soll wohl darauf achten, dass dieses von unten nach oben, und nicht von vorn nach hinten geschieht, weil sonst unfehlbar die Schwungkraft des Kreuzes und der Sprunggelenke beeinträchtigt wird.
Um einen genauen Einblick in die Erfordernisse des Trabrennens zu gewinnen, habe ich mich früher einmal in Dozule, einem kleinen Dorfe in der Normandie aufgehalten.
Ich hatte mich schon an Flach- und Hindernisrennen aktiv beteiligt, und da ich andererseits auch drei oder vier Schulpferde abgerichtet hatte, so bildete ich mir ein, dass ich diese normannischen Bauernburschen durch meine Kenntnisse in helles Erstaunen setzen würde. In aller Demut muss ich indes gestehen, dass der am meisten Erstaunte ich selbst war.
Es gab da in Dozule einen braven Bauernburschen, namens Pascal, welcher ganz vorzüglich über alles, was mit Pferden, in erster Linie mit Trabern zusammenhing, Bescheid wusste. Ich kannte ihn schon seit langer Zeit und hatte bereits vorher mit ihm den Zweck meines Aufenthalts in Dozule besprochen.
Pascal hatte den Auftrag, zwei hervorragende