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während die Ecken der Bahn alle Augenblicke eine geringe Verlangsamung des Tempos bedingen. Nicht alle Pferde führen den Trab gleich gern aus; einzelne verbleiben ganz willig in demselben, so lange er nicht zu stark ist; sobald man aber zulegen will, fallen sie in den kurzen Galopp. Man sagt von solchen Pferden, „sie verhalten sich“, und das stimmt genau. Es ist sehr wichtig, einem Pferde niemals zu gestatten, ohne besondere Aufforderung die Gangart zu wechseln. Ebenso wichtig ist es aber auch, nach Belieben erreichen zu können, dass das Pferd den Trab mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln entwickelt. Fordert man ein Pferd zu stärkerem Trabe auf und es fällt in den Galopp, so kann man zunächst in Güte versuchen, diesen Fehler abzustellen, welcher ausschliesslich auf Faulheit beruht. Man pariert, streichelt das Tier, um es wieder zu beruhigen und zu besänftigen, und setzt es dann wieder in den Trab. Bei temperamentvollen Pferden schlägt dieses Mittel in der Regel an, bei trägen dagegen erreicht man damit aber gar nichts. Bei diesen ist das entgegengesetzte Mittel am Platz. Fallen sie, um den gestreckten Trab zu vermeiden, in den Galopp, so muss man sie zu gestrecktem Galopp anspornen und sie darin längere Zeit, etwa fünf- bis sechshundert Meter ausharren lassen. Das ist die Strafe für ihre Widerspenstigkeit und Faulheit. Haben sie das einigemal durchgemacht, so werden sie sich schliesslich darüber klar, dass sie durchaus keine Erleichterung erreichen, wenn sie eigenmächtig und um sich zu schonen, aus dem Trab in den Galopp fallen, weil sie eine bedeutend schärfere Gangart annehmen müssen, welche einen viel grösseren Aufwand an Kraft und Energie erfordert.

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